Bist du krank oder gesund? Das entscheiden Ama und Ojas!

Ama und Ojas

Heute morgen beim Aufwachen sah mich Paul mit traurigen Augen an und sagte: „Ich habe Sehnsucht nach frischen Brötchen.“ Oh weh, mein lieber Paul, noch fünf Tage, dann haben wir es geschafft! Wir machen gerade die ayurvedische 10-Tage-Entschlackungskur und heute ist der 6. Tag. Dabei geht es vor allem darum, Ama auszuscheiden. Ama ist der Grund, warum wir krank werden. Ist Ojas in unserem Körper vorherrschend, sind wir glücklich und gesund.

Was ist Ama, was ist Ojas?

Die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha sind die drei Energieformen, auf denen der Auyurveda aufbaut. Sie sollten immer in deinem persönlichen Gleichgewicht sein. Ama und Ojas sind zwei Gegenspieler, die in jedem Köper darüber entscheiden, ob du krank oder gesund bist und bleibst.

Ama sind Stoffwechselrückstände, die im Körper verbleiben, wenn die Nahrung nicht richtig verdaut wird. Statt die Nahrung in kleinste Moleküle zu zerlegen, bleiben größere Bruchstücke sinnloser Moleküle zurück. Dein Körper kann nichts damit anfangen, und sie bleiben als Stoffwechselrückstand = Ama zurück – im Bauch, in den Gelenken, im Gewebe. Ama verstopft die feinsten Transportkanäle im Körper, behindert das Fließen der inneren Intelligenz und verursacht Krankheiten. Aus Ama entstehen freie Sauerstoffradikale. Aber Ama entsteht auch aus Pestiziden und anderen Umweltgiften. Es gibt auch geistiges Ama (Sorgen, Zorn).

Ojas ist eine Substanz von so feiner Struktur, dass sie auf der Schwelle ist von Materie und Bewusstsein. Klingt ein bisschen abgefahren, ich weiß. Ojas kannst du an einem Menschen wahrnehmen, der innerlich rein und ganz gesund ist. Es muss kein schöner Mensch sein, aber er hat eine enorme Strahlkraft. Oder Babys! Sie sind noch ganz eingehüllt in Ojas. Schnupper doch mal an einem Baby, dann weißt du, wie Ojas riecht. Die Haut von Babys leuchtet förmlich durch Ojas.

Wirkung von Ama und Ojas

Ama erhöhend und Ojas zerstörend:
⬇ nicht typgerecht essen
⬇ zu viel essen
⬇ Zwischenmahlzeiten
⬇ abends zu schwer essen
⬇ abends tierisches Eiweiß essen
⬇ Alkohol, Nikotin, Drogen
⬇ zerstörerische Gedanken (geistiges Ama)
Honig, der über 40 °C erhitzt wurde
schwaches Agni
⬇ unregelmäßige Lebensweise
⬇ zerstörerische Lebensweise
⬇ schlechte Lebensmittel, Fast Food

Ama abbauend und Ojas aufbauend:
⬆ Yoga
Abhyanga
⬆ Meditation, besonders Transzendentale Meditation
⬆ beim Essen für eine positive Atmosphäre sorgen
⬆ Ama ausleiten mit Panchakarma-Kur
⬆ reine, frische, natürliche Lebensmittel
⬆ regelmäßiges, typgerechtes Essen
Ghee
⬆ regelmäßig heißes Wasser trinken
Zitronen-Honigwasser
⬆ vegetarische/vegane Speisen
⬆ ein Flüssigkeitstag pro Woche
⬆ 10-Tage-Entschlackungskur*

* Stimmt, das wollte ich dir ja eigentlich erzählen: warum machen wir gerade die 10-Tage-Entschlackungskur? Und wie funktioniert sie? Ich bin ja noch mitten drin, deshalb noch ein paar Tage Geduld und dann kann ich dir berichten, wie sich mein Leben danach anfühlen wird. Und auch wann Paul endlich wieder seine knusprigen, frischen Brötchen bekam.
Bis bald, bleibe gesund und fröhlich, Lisa ♡

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Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Toll! Danke Lisa🙏, für diesen inspirierenden Beitrag! Ama und Ojas … nun haben „Teufelchen & Engelchen“ auf meinen Schultern einen neuen Namen bekommen 😉 Den Bericht über Deine Entschlackungskur kann ich kaum erwarten …

    Herzliche Grüße

    Isabel

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    • Isi, Lieblingsblogleserin! Da erinnerst du mich an etwas: ich wollte ja über meinen Selbstversuch schreiben, ob es nun geklappt hat mit dem Gesundbleiben im Winter. Da mache ich doch glatt als nächsten Beitrag. Danke, du Zuckerschnute, Sharkaraschnute 🙂

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